Auftrag

"Die Einrichtung des Runden Tisches verfolgt das Ziel, die Diskussion über die Verbesserung der Gewässerqualität von Werra und Weser und die Perspektiven nachhaltigen wirtschaftlichen Handelns in der Region auf eine konsolidierte sachliche Grundlage zu stellen, Vertrauen und Akzeptanz zu schaffen und tragfähige Lösungsvorschläge zu entwickeln. Den Mitgliedern des Runden Tisches kommt dabei eine hohe Verantwortung zu. Die gestellte Aufgabe wird nur in einem transparenten, konstruktiven, sachlichen und auf Konsens ausgerichteten Dialog bewältigt werden können, der sich unabhängig von laufenden Verwaltungs- und Gerichtsverfahren vollzieht und diese auch selbst unberührt lässt.

Die Landesregierungen und die K+S AG erwarten von der Arbeit des Runden Tisches deshalb Vorschläge und Empfehlungen von hoher Akzeptanz. Thematisch wird die Entwicklung von Vorschlägen zu einer wirksamen Verringerung der Salzbelastung von Werra und Weser eine herausgehobene Bedeutung haben. Der Runde Tisch hat die Aufgabe, hierzu gemeinsam mit dem Unternehmen K+S AG im Hinblick auf Machbarkeit und Akzeptanz tragfähige Lösungen zu entwickeln. Dabei werden die Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ebenso zu beachten sein wie die wirtschaftlichen Interessen der Region und die Sicherung vorhandener Arbeitsplätze."

Aus der Erklärung des Hessischen Ministers für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, des Ministers für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt des Freistaates Thüringen und des Vorstandsvorsitzenden der K+S Aktiengesellschaft anlässlich der Konstituierung des Runden Tisches am 18. 03. 2008.