Der Runde Tisch

Der Runde Tisch ist ein Gremium ohne formale Macht, er spricht Empfehlungen aus und er trifft keine die Mitglieder oder Dritte bindende Entscheidungen.
 
Sein zentrales Prinzip ist der Dialog. Hier sollen die unterschiedlichen Sichtweisen und Interessen eingebracht werden. Der Runde Tisch ersetzt damit nicht die Aufgaben von Verwaltung und Justiz. Er unterstützt sie vielmehr, in dem er den Spielraum für mögliche Lösungen auslotet.

Die Mitglieder des Runden Tisches sind bestrebt, im Geiste des Konsenses einen möglichst breit getragenen Vorschlag zu erarbeiten. Sie lassen sich davon leiten, dass der Grad der Akzeptanz und damit das Gewicht ihrer Beschlüsse auch vom Grad des erreichten Konsenses abhängen.

Der Runde Tisch setzt sich aus persönlich berufenen Mitgliedern und deren Abwesenheitsvertreterinnen und -vertretern  zusammen. Der Hessische Minister für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz beruft im Einvernehmen mit dem Minister für Landwirtschaft, Naturschutz und Umwelt des Freistaates Thüringen die Mitglieder und deren Vertreter auf der Grundlage eines Vorschlages der den Runden Tisch tragenden Institutionen.